Im Modul Trans]form[er steht das Material Linoleum im Zentrum. Linoleum ist seit seiner Erfindung 1863 in der Produktion unverändert und besteht aus Im Wechselspiel zwischen Entwurf und Materialexperimenten loten wir die Grenzen des Werkstoffs aus und transformieren die gewonnenen Erkenntnisse in eine skulpturale Praxis. Neben Linoleum werden wir mit dessen einzelnen Rohmaterialien—Leinöl, Naturharzen, Holz- und Kalksteinmehl sowie Jutegewebe experimentieren.
Der Entwurfsprozess, der auf der Erkundung mit allen fünf Sinnen beruht, zielt auf die Produktion räumlicher Objekte, die an der Schnittstelle von Design und bildender Kunst stehen/ liegen/ hängen/ schwimmen/ wabern.
Für diese Arbeit steht uns ein Leerstand in einem begrünten Hinterhofgarten der TU Wien zur Verfügung: das sogenannte Salettl. Es dient uns für die Dauer des Moduls als Atelier und Produktionsstätte und wird am Ende des Semesters zugleich zum Ausstellungsort für die finalen Arbeiten transformiert.
Zum Thema des Moduls Trans]form[er findet von 26. bis 29. März 2026 eine Exkursion nach Amsterdam und in das Werk der Firma FORBO statt. Zusätzlich sind Besuche in Museen sowie Studios von Künstler:innen in Amsterdam geplant. Diese Besuche ergänzen die praktische Materialerfahrung und bieten Inspiration für die eigene skulpturale und entwurfsorientierte Arbeit im Modul.
Pflichtkurse:
- Design & Gestaltung—Theorie
- Material & Technologie als Formbedingung
- Grundlagen der Formgebung
- Design & Gestaltung—Prozesse
Optional (aber empfohlen):
- Zeichnerische und grafische Methoden
- Digital Production
- Exkursion Form*Design/Amsterdam/NL