BLAUPAUSE
Cyanotypie ist ein Negativverfahren, das durch UV-Belichtung funktioniert. Objekte oder (fotografische) Negative werden direkt auf lichtempfindliche Flächen positioniert. Fotogramme entstehen als 1:1-Abdruck - als Index dreidimensionaler Körper in der Fläche. Die Cyanotypie erlaubt die Untersuchung von Maßstab, Proportion, Positiv-Negativ-Verhältnissen und Schattenwurf und operiert dabei zwischen Präzision und Unberechenbarkeit – Belichtungszeit, Materialoberfläche und Färbung beeinflussen das Ergebnis und erfordern experimentelles Arbeiten.
Im Workshop am Gelände des Ziegelwerk Nicoloso werden ortsspezifische Experimente und großformatige Arbeiten erprobt.